Telefonbetrug-Fragen-und-Tipps

Wie schütze ich mich vor dem Enkeltrick?

  1. Seien Sie misstrauisch, wenn Sie jemand anruft und raten lässt, wer am Telefon ist.
    Selbst wenn Sie glauben, den Anrufer zu erkennen, stellen Sie Kontrollfragen, die fremde Personen nicht beantworten können (z.B. „Wann habe ich Geburtstag?“, „Wie heisst meine Schwester?“). Zögert der Anrufer, sagen Sie, dass Sie zurückrufen. Legen Sie den Hörer auf und wählen Sie beim Rückruf nur eine Ihnen bereits bekannte Nummer.
  2. Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
    Eine am Telefon unter zeitlichem und emotionalem Druck geforderte Geldsumme ist charakteristisch für den Telefonbetrug. Wenn Sie sich durch den Anrufer unter Druck gesetzt fühlen, unterbrechen Sie den Anruf. Das ist nicht unhöflich, sondern dient Ihrem Schutz!
  3. Gehen Sie am Telefon nie auf eine Geldforderung ein.
    Selbst wenn Sie sich zur Hilfe verpflichtet fühlen, handeln Sie besonnen, treffen Sie keine Entscheidung unter Zeitdruck und halten Sie Rücksprache mit Personen aus Ihrem persönlichen Umfeld.
  4. Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst.
    Bankangestellte kennen die Merkmale des Telefonbetrugs. Sie haben in der Vergangenheit wiederholt solche Straftaten erkannt und verhindert. Nehmen Sie Warnungen von Bankangestellten ernst und lassen Sie deren Unterstützung zu.
  5. Übergeben Sie niemals Bargeld oder Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person.
    Häufig wird unter dem Vorwand einer Notsituation ein Ihnen unbekannter Kurier zur Geldübergabe geschickt. Dieser Verlauf ist charakteristisch für den Telefonbetrug. Wenden Sie sich in diesem Fall umgehend über die Notrufnummer 117 an die Polizei.
  6. Wenn Sie Opfer eines Betruges oder Betrugsversuchs geworden sind, melden Sie sich bei der Polizei.
    Auch wenn Sie dem Betrüger rechtzeitig auf die Schliche gekommen sind, ist es wichtig, die Polizei über den Vorfall zu informieren.

Vorsicht vor falschen Polizisten!

  1. Seien Sie misstrauisch wenn ein Polizist (generell eine fremde Person) Sie dazu bringen will:
    • eine Fernwartungssoftware auf Ihren Computer zu laden und ihm den Zugriff darauf zu gewähren.
    • Bargeld oder Wertgegenstände abzuheben, jemandem zu übergeben oder irgendwo zu deponieren.
  2. Verschaffen Sie sich Sicherheit, indem Sie:
    • bei einem verdächtigen Anruf die Identität des vermeintlichen Polizisten abklären.
    • den Anruf des vermeintlichen Polizisten selber durch Drücken der roten Taste auf ihrem Apparat unterbrechen, einen Moment warten und danach selbständig die Ihnen bekannte Telefonnummer des Polizeipostens an ihrem Wohnort oder die 117 wählen.
  3. Handeln Sie besonnen, indem Sie:
    • sich niemals unter Druck setzen lassen.
    • niemals fremden Personen den Zugriff auf Ihren Computer gewähren.
    • niemals Bargeld/Wertsachen an eine Ihnen unbekannte Person – auch wenn Sie Ihnen vertrauenswürdig erscheint – übergeben.

Verschaffen Sie sich Gewissheit, wen Sie vor sich haben. Das ist nicht unhöflich, sondern korrekt!

Echte Polizisten weisen sich immer mit ihrem Polizeiausweis aus! Echte Polizisten verlangen niemals Geld von Ihnen am Telefon!

Ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag!


Bei der Suche nach potenziellen Opfern orientieren sich Telefonbetrüger am öffentlichen Telefonbuch. Darin suchen sie gezielt nach Personen mit einem traditionellen Vornamen, da dieser einen Hinweis auf das Alter liefern könnte. Beugen Sie vor, indem Sie Ihren Vornamen im Telefonbuch auf den ersten Buchstaben reduzieren und somit anonymisieren.


So ändern Sie Ihren Telefonbucheintrag

  • Laden Sie hier das Formular zur Änderung Ihres Telefonbucheintrages herunter
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